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Gregor Palyan2 Min. Lesezeit

Angebote schreiben ist nicht das Problem, das Nachfassen ist es

Sales

Für die Angebotserstellung gibt es bereits gute Warenwirtschafts-Anbindungen. Das eigentliche Umsatzloch entsteht danach, beim Nachfassen.

Kurz gesagt

Wer nach Zeitfressern beim Angebote schreiben fragt, bekommt oft zu Recht die Antwort: Für die Angebotserstellung selbst gibt es längst ausgereifte Software mit Anbindung an Warenwirtschaft und Produktkataloge. Das eigentliche Problem liegt woanders. Sobald das Angebot raus ist, verliert es sich im Tagesgeschäft, und genau da geht Umsatz verloren, nicht beim Schreiben.

Brauche ich Automatisierung fürs Angebote schreiben?

Oft nicht. Für die Erstellung selbst gibt es längst gute Software:

Für Handwerksbetriebe mit Standardware gibt es Anbieter, die Preise direkt aus dem Herstellerkatalog ziehen und Angebote in wenigen Minuten erzeugen. Wer viele vergleichbare Positionen kalkuliert, ist mit einer solchen Schnittstellenlösung meist besser bedient als mit einer Individuallösung, die dasselbe Rad neu erfindet. Das ehrlich anzuerkennen, erspart allen Beteiligten eine Diskussion, die am eigentlichen Engpass vorbeigeht.

Warum bleiben Angebote unbeantwortet liegen?

Ein Angebot geht raus, und danach passiert in den meisten Betrieben: nichts Systematisches. Es gibt selten einen laufenden Blick darauf, welche Angebote seit einer Woche unbeantwortet sind. Nach drei Wochen Stille wirkt eine Nachfrage anders als nach sieben Tagen, eher wie Verzweiflung als wie echtes Interesse. Der Umsatzverlust zeigt sich erst beim Quartalsabschluss, wenn der Kunde längst bei der Konkurrenz unterschrieben hat.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Nachfassen?

Früher, als die meisten glauben, und mit Bezug statt mit Erinnerung. Nach sieben Tagen wirkt eine Nachfrage interessiert, nach drei Wochen wirkt sie verzweifelt. Der richtige Abstand hängt am Auftragswert: Bei einem Angebot über wenige tausend Euro sind fünf bis sieben Tage üblich, bei einer größeren Investition mit mehreren Entscheidern eher zehn bis vierzehn.

Was übernimmt der Agent dabei?

  • Offene Angebote ohne Reaktion werden laufend erkannt, nach der Frist, die du festlegst.
  • Statt einer generischen Erinnerung entsteht ein personalisierter Nachfass-Entwurf mit Bezug auf das konkrete Angebot, im Postfach zur Freigabe.
  • Antwortet der Kunde oder ändert sich der Status im CRM, stoppt die Sequenz automatisch, keine peinliche Nachfrage nach einer bereits erteilten Zusage.

Fazit

Wer Zeit beim Angebote schreiben sparen will, sollte zuerst prüfen, ob eine Warenwirtschafts-Anbindung das eigentliche Problem löst. Das größere, stillere Umsatzloch liegt aber meist danach: bei Angeboten, die niemand mehr nachhält.

Wie die automatische Nachfassung im Detail funktioniert: Angebote automatisch nachfassen

Wie viele Angebote bei dir aktuell unbeantwortet liegen bleiben, sehen wir in einer Prozess-Diagnose

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Gregor Palyan, Gründer von boring systems

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